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Kategorie:Rezepthistorien
In dieser Kategorie befassen wir uns mit der Historie verschiedener Gerichte, soweit eine „Geburtsstunde“ zu ermitteln ist. Nur weil ein Gericht in einem Kochbuch bzw. Hausbuch auftaucht, heißt es noch lange nicht, dass es erst zu diesem Zeitpunkt „erfunden“ wurde. Betrachten wir uns das »Buch von guter Speise«, dem vermutlich frühesten Buch mit kulinarischen Handlungsanweisungen, so kann man beruhigt behaupten, dass diese Speisen bereits schon längere Zeit bekannt waren.
Selbstverständlich dürfte sein, dass viele Speisen ihre Namen über die Jahrhunderte verändert haben. Im Mittelalter hatten viele Gerichte noch keinen Namen, man bezeichnete sie gemäß ihrer Zutaten. Bei genauer Betrachtung, mehrmaligem Lesen und probieren kann man bei vielen Speisen die Quelle finden. Es prägten sich Bezeichnungen, die sich über Jahrhunderte einbürgerten und zum Alleinstellungsmerkmal wurden. Vielfach bekamen Gerichte in der modernen Zeit auch Bezeichnungen die wohl dem niedrigsten Stand entsprachen, unflätig sind und niveaulos. Ich denke an »tote Oma« oder »Kellerkuchen«. Solche Ausdrücke durfte ich zu Hause nicht bringen und habe sie auch erst durch das Internet kennengelernt. Es gibt leider auch immer Menschen, die durch diese Verballhornungen die echten Namen verschiedener Speisen gar nicht kennen.
Leider sind viele Kochanweisungen durch den Verlust der alten Sammelhandschriften und Bücher hinsichtlich der Quellen kaum noch recherchierbar.
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- Hiffenmark

